Die Auswirkungen des Krieges auf die Menschen in der Ukraine sind schrecklich. Hunderttausende sind auf der Flucht, um sich in Sicherheit zu bringen. Auch in unserer Region, in unserem Kirchenkreis kommen Geflüchtete an, vornehmlich Frauen und Kinder. Die Menschen sind dringend auf unsere Unterstützung angewiesen. Für die Erstversorgung stellen wir Bekleidung und Hausrat aus unseren Sozialkaufhäusern in Plettenberg, Werdohl und Lüdenscheid zur Verfügung. Für den weiteren Bedarf dieser Familien, insbesondere der schulpflichtigen Kinder, werden wir kurzfristig gezielt um konkrete Sachspenden bitten.

Wir bitten aber auch um Geldspenden, um die Geflüchteten hier vor Ort in unserem Kirchenkreis gut unterstützen zu können. Die Menschen mussten alles zurücklassen, daher müssen sie hier mit mehr als dem Allernötigsten versorgt werden. Bitte helfen Sie mit Ihrer Spende!

Spenden Sie für die Versorgung der Geflüchteten hier vor Ort! Jede Hilfe zählt!

Vielen Dank für alle Unterstützung!

 

Hinweis: Die Angabe Ihrer vollständigen Anschrift ermöglicht es uns, eine Spendenbescheinigung auszustellen. Spendenbescheinigungen werden spätestens am Anfang des Folgejahres automatisch ausgestellt

 

Ev. Kirchenkreis Lüdenscheid-Plettenberg
Hohfuhrstr. 34
58509 Lüdenscheid

Ansprechpartner/in:
Ev. KKA Sauerland-Hellweg

Telefon: 02351180713

 

 

 

 

 

“Gemeinsam unterwegs – damit sie Hoffnung haben”. Passend zum Leitsatz des Ökumene Forums Werdohl haben wir uns als Ev. Kirchengemeinde, Neuapostolische Kirche und Kathol. Kirchengemeinde auf ein gemeinsames Spendenkonto geeinigt, was über die katholische Kirchengemeinde verwaltet wird.

Wenn Sie spenden möchten und sicher sein Wollen, dass Ihre Spende zu 100% direkt in der Ukraine hilft und verantwortungsvoll damit umgegangen wird, können Sie auf das Konto mit dem unten angegebenen Verwendungszweck überweisen. Vielen herzlichen Dank für jeden kleinsten Betrag!

Bank im Bistum Essen
IBAN: DE91 3606 0295 0016 9600 12
Verwendungszweck: Hilfe für die Ukraine

Wir stehen als Ökumene Forum im Kontakt mit den Franziskanern aus der Ukraine. Eine neue Botschaft von Pater Stanislaw, der zu uns am Montag gesprochen hat, klingt schon drei Tage später dramatischer:

„Wenige Tage nach dem Angriff Russlands auf die Ukraine ist es unmöglich, gleichgültig zu sein. Jeden Tag sterben Menschen und das Land, in dem wir leben, verfällt vor unseren Augen.
Am ersten Tag des Einmarsches der russischen Truppen beteten wir in der Stunde des Tages den Psalm 80, der von dem Weinberg spricht, den Gott gepflanzt hat. Wir haben auch Gott gefragt: „Warum habt ihr seinen Zaun zerstört? Erneuere uns, Gott der Heerscharen, schau vom Himmel herab und sieh! Besuchen Sie Ihren Weinstock“. Wir glauben fest daran, dass uns diese schwierige Erfahrung stärken und näher zu Gott bringen wird.
Der Krieg wird an mehreren Fronten geführt. Am sichtbarsten sind Aggression und Hass. Mehrere hunderttausend Menschen sind vor dem Krieg aus ihrer Heimat geflohen. Tausende von Müttern mit Kindern kampieren an Bahnhöfen und Grenzübergängen zu Europa.
Es gibt eine Mobilisierung und Begeisterung im Land. Wir werden siegen und den Feind besiegen. Das verdeckt jedoch nicht die Angst. Die Desinformation richtet großen Schaden an. Von Zeit zu Zeit kommt es zu Fehlalarmen und falschen Informationen.
Die Provinzkustodie vom Heiligen Kreuz des Ordens der Minderen Konventualen in der Ukraine hat fünf Klöster. Zwei befinden sich auf der anderen Seite des Dnjepr: in Krementschuk und Boryspil, und drei im Westen: in Lviv, Bolshovce und Maćkowce.
Wir versuchen, ein normales Leben zu führen. Wir feiern die Eucharistie und das Sakrament der Buße und Versöhnung. In der Herberge in Maćkowce wird die nächtliche Anbetung des Allerheiligsten Sakraments durchgeführt. In allen Klöstern beten wir gemeinsam den Rosenkranz.
In den Klöstern im westlichen Teil des Landes nehmen wir die Kriegsflüchtlinge auf. Im Osten kümmern wir uns um Obdachlose und Menschen, die Nahrung, Hygiene und medizinische Versorgung benötigen. In Boryspol bereiten Pater Alexander und seine Gemeindemitglieder Lebensmittel für die kämpfende Bevölkerung vor. In Bolshovce und Lviv empfangen wir weiterhin neue Gäste.
Eine schöne Initiative war die Verbindung von Pater Kamil Pawlak in Zoom mit der ökumenischen Gebetsgemeinschaft aus Werdohl und mit den Brüdern unserer Kustodie in der Ukraine.
Wir sind der Stiftung „Brat Slonce“ (Bruder Sonne) sehr dankbar, die den Kauf von Generatoren für die Klöster in Bolshovce und Mackowce und eines Zentralheizungsherds für das Kloster in Lviv organisiert.“