Hirtenbrief Mai 2026
Mal wieder bewegte Zeiten. Es ist wie in einem Sturm auf hoher See. Vieles wird durcheinandergewürfelt.
Sicherheiten werden gesucht. Ein fester Halt. Ein Anker. Das Angebot ist da, festzuhalten an der angebotenen
Hoffnung. Die Kriege im Iran und in der Ukraine gehen trotzdem weiter. Parteien können sich kaum auf einen
Konsens einigen. Das Kirchenschiff ist schwer steuerbar. Das Angebot bleibt bestehen. Diese angebotene
Hoffnung haben wir als einen sicheren und festen Anker unserer Seele. (Die Bibel/Hebräerbrief/Kapitel 6/Vers 19)
Der Grund der Hoffnung ist Jesus. Wenn manches uns Menschen aufwühlt, unsere Seele hat in Jesus einen
sicheren und festen Anker. Beruhigend und tröstlich. Außerhalb von mir als Mensch hat Gott für mich den sicheren
und festen Anker gelegt. Selbst im Sturm kommt meine Seele bei ihm zur Ruhe. Bewegte Zeiten auch in Werdohl
vor Ort in der Kirchengemeinde und im Kooperationsraum. Es bleibt stürmisch. Doch treibt das Schiff der Kirche,
niemals ohne Hoffnung auf diesen sicheren und festen Anker, im aufgewühlten Meer. Christus gibt Sicherheit.
• Neben den beiden Konfirmationen am 03.05. und 17.05., jeweils um 10:30 Uhr Friedenskirche/Werdohl,
erwarten uns als Gemeinde vier besondere Gottesdienste im Mai:
1) Sonntag, 10.05. ab 11 Uhr Kooperationsraum Gottesdienst Schützenhalle/Küntrop
2) Himmelfahrt um 10:30 Uhr Freiluftgottesdienst im Rondell Gemeindehaus Christuskirche
3) Pfingstmontag 11 Uhr ökumenischer Gottesdienst in St.Michael
4) Sonntag, 31.05. 18 Uhr Gottesdienst am 5.Sonntag in der Christuskirche
• Vortragsmäßig zu einer interessanten Persönlichkeit des 18.Jh., Samuel Collenbusch, ein wichtiger
Vertreter des Pietismus im bergisch-rheinischen Raum, lädt Pfr. i.R. Uwe Renfordt am Dienstag,
05.05.2026 um 19 Uhr ins Gemeindehaus Christuskirche ein.
• Auf der Gemeindeversammlung am 29.04.2026 informierte das Presbyterium der Ev. Kirchengemeinde
Werdohl u.a. über diese Punkte:
a) Das gemeinsam von Kirchengemeinde, Landeskirchlicher Gemeinschaft, CVJM, EC und Ev.
Jugendallianz (als Mitnutzer der Räumlichkeiten der Ev. Kirchengemeinde Werdohl) erarbeitete
Schutzkonzept zur Prävention sexualisierter Gewalt wurde offiziell vorgestellt.
b) Die Pfarrstellenentwicklung im Kooperationsraum bleibt durch den vorzeitigen Ruhestand von Pfrn.
Laddach (Ohle) zum 31.10.2026, den Ruhestand von Pfr. Brühl (Eiringhausen) im Frühjahr 2027, der noch
nicht wiederbesetzten Stelle in Neuenrade und Pfrn.Rosner (Plettenberg) ab dem 01.05.2026 nicht mehr
für Aufgaben in der Ev. Kirchengemeinde Plettenberg zur Verfügung steht, sondern bis auf weiteres
Vertretungsaufgaben im Kirchenkreis übernimmt, in Bewegung – am 12.Mai wird der Superintendent des
Kirchenkreises zu dem Thema bei einem bereits langfristig anberaumten Kooperationsraumtreffen,
aufgrund kurzfristiger Notwendigkeit, dazukommen.
c) Angedockt an die Verantwortung für den Kirchlichen Unterricht wird die Ev. Kirchengemeinde
Werdohl notwendige Gespräche mit den Jugendverbänden CVJM/EC und der Ev. Jugendallianz führen
und zusammen überlegen, wie der Weg in eine verheißungsvolle Zukunft für die Begleitung von Kindern
(KU3) und Jugendlichen (KU8) sein kann.
d) Die Friedenskirche inklusive des Gemeindehauses wird nach Ostern 2027 nicht mehr ein
Kirchengebäude der Ev. Kirchengemeinde Werdohl sein. Die bereits 2025 verkündete Zeitschiene des
sogenannten „Abschied Gebäudes“ wird um drei Jahre nach vorne gezogen. Ausschlaggebend sind auch,
aber nicht ausschließlich, finanzielle Gründe. Viel mehr gilt es, eine Gemeinde an einem Ort und vor Ort
in Werdohl, nämlich der Christuskirche inkl. des Gemeindehauses, mit vielen Menschen
unterschiedlicher Generationen und mit persönlichen Kirchen- und Glaubensgeschichten zu bauen,
und auch den Kooperationsraum mit im Blick zu behalten – notwendige Gespräche werden vom
Presbyterium initiiert. Es wird darum gehen, Gemeinde zukunftsfähig über 2034 hinaus aufzustellen
und damit zeitnah, mit den sich immer wieder verändernden Rahmenbedingungen, weiterzumachen!
In Jesus Christus hat Kirche einen sicheren und festen Anker, der schon immer da war und auch bleiben wird.
Einen gesegneten Wonnemonat Mai wünscht im Namen des Presbyteriums Pfarrer Dirk Grzegorek!


